Spoiler: Ich habe rund 8.000 Euro für Kurse, E-Books und Mentorings ausgegeben. Im Nachhinein war vieles davon mehr Schall als Rauch. Aber hey – wenigstens hast DU jetzt was davon. Hier erfährst du mein Online-Business-Start, meine Fehler, Learnings und was ich dir daraus empfehlen kann
Der Moment, in dem ich am Straßenrand bitterlich weinte
Es war ein ganz normaler Tag.
Ich saß im Auto und hatte gerade meine Tochter zum Reitstall gefahren. Nebenbei lief ein Business-Podcast über die typischen „In 3 Wochen zur Million“-Versprechen.
Und plötzlich traf es mich wie ein Schlag. Eine Frage hämmerte in meinem Kopf: Was verdammt noch mal mache ich hier eigentlich?
Ich musste rechts ranfahren. Ich habe den Motor ausgeschaltet, das Lenkrad umklammert und einfach nur bitterlich geweint. Ich habe geschrien. Die ganze Wut musste raus.
Wut darüber, dass der letzte teure Kurs schon wieder reine Enttäuschung war. Ich hatte wieder einmal nur Hoffnung gekauft – und bittere Enttäuschung bekommen.
Insgesamt habe ich über 8.000 Euro in Kurse, E-Books und Mini-Mentorings versenkt. Wenn ich heute darüber nachdenke, könnte ich mit dem Kopf auf die Tischplatte schlagen.
Aber das Gute ist: Du musst diesen teuren Crash-Test nicht selbst machen. Ich habe die klassischen Anfängerfehler bereits für dich erledigt.
Also schnall dich an. Das wird ehrlich. Aber es wird dir Monate (oder Jahre!) an Frust ersparen.
Fehler Nr. 1: Die „Wissens-Sucht“ & der Perfektions-Wahn
Ich dachte permanent: „Ich muss mir erst noch mehr Wissen aneignen. Ich weiß einfach noch nicht genug. Der Online-Business-Start muss einfach noch warten“
Dabei hatte ich das Wissen längst.
Weißt du, was ich stattdessen getan habe, um bloß nicht ins echte Tun zu kommen? Ich habe mein Instagram-Feed zum zehnten Mal neu sortiert, weil es „perfekt“ aussehen musste. Ich habe stundenlang Canva-Titelbilder erstellt. Ich habe meine eigenen E-Books zehnmal neu designt, Farben geändert, Schriftarten verschoben.
Ich habe mich permanent mit den Leuten verglichen, die schon meilenweit voraus waren. Ich habe deren Tipps eins zu eins übernommen und mich unter Tränen gewundert, warum bei mir absolut gar nichts funktionierte.
Die Wahrheit ist: Du weißt bereits genug für deinen Start. Perfektionismus ist nur die eleganteste Form der Prokrastination. Höre auf zu konsumieren. Fange an umzusetzen.
Fehler Nr. 2: Die nackte Angst vor dem Steuer- & Bürokratie-Monster

Das ist der wohl größte Stopper für fast jeden Anfänger. Auch ich hatte panische Angst, steuerlich etwas falsch zu machen.
- Wie melde ich das Gewerbe richtig an?
- Wie erstelle ich eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)?
- Was genau will das Finanzamt in der steuerlichen Erfassung von mir wissen?
- Welche Belege muss ich wie nachweisen?
Das Kuriose: Ich hatte vor Jahren sogar schon mal ein angemeldetes Handwerksgewerbe. Aber das Online-Ding fühlte sich plötzlich an wie eine völlig andere, gruselige Welt.
Heute bin ich endlich strukturiert und absolut organisiert. Ich kenne meine Tools und weiß exakt, welche Angaben das Finanzamt braucht. Und weil ich weiß, wie sehr diese Angst blockiert, habe ich mein „2 in 1 Bundle: Kleingewerbe & Buchhaltung“ geschrieben. Im Blogbeitrag Kleingewerbe anmelden findest du weitere Informationen zum Produkt.
Der absolute Game-Changer für dich: Ich helfe dir nicht nur durch den Dschungel, sondern schenke dir dieses E-Book inklusive PLR-Rechten (Private Label Rights). Das bedeutet: Du darfst das E-Book komplett umbranden, dein eigenes Logo draufsetzen und es auf deiner Seite selbst weiterverkaufen! Damit hunderte andere Starter die Angst verlieren – und du hast dein Invest im Handumdrehen wieder drin.
Fehler Nr. 3: Das Instagram-Hamsterrad (Warum ich nicht mehr in die Kamera schreie)
Auf Instagram ist alles laut. Alles ist grell. Überall sieht man junge, extrem selbstbewusste Leute, die wild gestikulierend in die Kamera schreien.
Und ich? Ich bin eher die Ruhige. Das war ich schon immer – in der Familie, in der Schule, in meinen Jobs.
Trotzdem habe ich versucht, mich anzupassen. Wieder und wieder. Ich habe mich gezwungen, Sprechreels und Videos von mir zu machen. Ich habe mich dabei so unfassbar unwohl gefühlt. Ich habe sogar extra einen Kurs gekauft, der mir beibringen sollte, wie man Videos filmt, schneidet und sich vor der Kamera verhält.
Die brutale Erkenntnis: Wenn du es innerlich nicht fühlst, bringt das beste Skript der Welt nichts.
Dazu kam der Frust mit dem Algorithmus. In der einen Woche wirst du 1.000 Menschen ausgespielt, in der nächsten nur 100. Ich war genervt davon, jeden Tag eine Story zu posten, obwohl ich eigentlich gar nichts zu sagen hatte.
(Falls du trotzdem unbedingt Videos nutzen willst, gibt es heute geniale KI-Tools wie ARI*, die einen realistischen, professionellen digitalen Zwilling von dir erstellen – ganz ohne Kamera-Stress. Aber es geht noch viel einfacher:)
Mein Wendepunkt: Bloggen & Pinterest Hier muss ich nicht laut sein. Ich muss mich nicht zeigen. Ich muss vor keiner Kamera tanzen. Ich kann einfach das mitteilen, was wirklich wichtig ist. Und ich erreiche Menschen, die lieber in Ruhe lesen, statt sich durch Reels zu klicken.
Das Beste? Ein Instagram-Post lebt 24 Stunden. Ein Pinterest-Pin arbeitet monate- und jahrelang für dich. Er schickt kontinuierlich Leser auf meinen Blog. Meine Beiträge laufen immer – nachhaltig und ohne Druck.
Meine ehrliche Tool- & Bücherkiste für deinen Start
Du brauchst keine 14.000-Euro-Coachings. Investiere lieber in ein paar ausgewählte, bezahlbare Werkzeuge, die dir die Arbeit abnehmen:
- Shop & Mail-Marketing: Ich nutze für alles Tentary. Es ist gerade für den Start die mit Abstand günstigste und einfachste Variante, um Produkte zu verkaufen und E-Mails zu schreiben.
- Design: Canva Pro ist mein absoluter Liebling für alle Grafiken und E-Book-Layouts.
Diese 3 Bücher haben mein Mindset komplett auf den Kopf gestellt:
- Dollars flows to me easily* von Richard Dotts – Das Buch ist zwar auf Englisch, aber mit der Übersetzungsfunktion auf dem Kindle lässt es sich wunderbar lesen. Es muss übrigens nicht das neueste Modell sein, mein treuer Kindle* reicht völlig aus.
- Think and Grow Rich* (Metaphysisches/Reichtums-Mindset) von Napoleon Hill – Gibt es als tolle deutsche Ausgabe. Ein absoluter Klassiker.
- Das Kind in dir muss Heimat finden* von Stefanie Stahl – Um zu verstehen, warum wir uns oft selbst blockieren und woher die Zweifel kommen.
Mein Fazit für dich
Ein Online-Business aufzubauen ist kein Sprint, sondern ein Marathon – und manchmal sogar ein Hürdenlauf. Aber du darfst ihn in deinem eigenen, ruhigen Tempo gehen. Du musst nicht laut sein, um erfolgreich zu sein.
Trag dich unten in meinen Newsletter ein, sichere dir das Bundle und lass uns dein Business endlich mit Herz aufbauen – ganz ohne Druck.
Hinweis: Bei den mit Sternchen () gekennzeichneten Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Link klickst und etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis natürlich überhaupt nichts und du unterstützt damit meine Arbeit. Vielen Dank!